Unsere Ziele
Östlich von Erlangen wurden im vergangenen Jahrzehnt überdurchschnittlich
viele Baugebiete ausgewiesen. Dies führte zu einer stürmischen Siedlungstätigkeit,
mit der die Verkehrserschließung nicht mithalten konnte, vor allem deswegen, weil
die zuständigen Politiker es versäumten, ein attraktives Angebot an zeitgemäßen
öffentlichen Verkehrsmitteln zu schaffen. Diesen Vorwurf müssen sich die
Landkreise Erlangen-Höchstadt und Forchheim, die Stadt Erlangen und die
bayerische Staatsregierung gefallen lassen.
Bis auf das Jahr 1991 gehen Überlegungen zurück, durch den Bau von
Stadtumlandbahnen im Großraum Nürnberg-Erlangen-Fürth den Verkehr von der
Straße auf die Schiene zu verlagern. Indes, es blieb bei schönen Worten und
bunten Broschüren.
Woanders denkt man um, in Erlangen und Umgebung setzt man auf den Bau immer
neuer Straßen, die die in sie gesetzten Erwartungen letztendlich nicht erfüllen.
Jüngste Beispiele sind die Südumgehung von Neunkirchen und in Erlangen die so
genannte Röthelheimparkallee. Letztere soll zu einer starken Entlastung der
Erlanger Drausnickstraße führen. Wer sich das dortige Verkehrsaufkommen
anschaut, merkt davon allerdings nichts.
Inzwischen sind in anderen Regionen zahlreiche Schienenverkehrsprojekte
angelaufen oder geplant: Karlsruhe, Saarbrücken, Kaiserslautern, Freiburg,
Erfurt, Jena, Chemnitz, Ulm, Rosenheim, Kempten, Aschaffenburg, Regensburg
usw. usw.
Während Erlangen finanzielle Gründe gegen eine Stadtumlandbahn vorschiebt,
ist andernorts der Run auf die Fördertöpfe voll im Gang.
Unser Ziel ist "Umweltverträgliche Mobilität" und hier besonders: "Weg von
der Straße, hin zur Schiene!"
|